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Ferienfreizeit in Speyer 2011

Wir fuhren im Juli 2011 mit 9 zu Betreuenden und 9 Betreuern der Tagesförderstätte eine Woche nach Speyer in Ferienfreizeit. Doch bevor es losging, musste einiges organisiert werden. Einige Tage vorher wurden die letzten Planungen abgeschlossen, z.B. die Zimmerverteilung, oder die Kofferliste für die Eltern/bzw. Wohnheime.
Los ging es Montagmorgens nach dem Beladen der Busse. Diese Aufgabe erforderte langwierige Erfahrung in „Tetris“, denn es musste Gepäck von 18 Personen und einige Rollstühle auf drei Busse verteilt und eingepackt werden.
Nachdem dies gemeistert war, fuhren wir los und die Spannung im Bus stieg immer mehr. Bei Ankunft an der Jugendherberge räumten wir die Busse aus und wurden dann mit einem leckeren Mittagessen empfangen. Danach bezogen wir unsere Zimmer. Am Nachmittag spazierten wir ein erstes Mal, den schönen Weg am Rhein entlang, der uns in die Altstadt von Speyer führte.
Am Dienstagmorgen spazierten wir durch die Speyerer Fußgängerzone. Bei strahlendem Sonnenschein tranken wir einen Kaffee. Nachmittags teilten wir uns auf, eine Gruppe besuchte das nahegelegene Freibad, die anderen machten sich mit der Vielzahl von Eisdielen in der Innenstadt vertraut. Abends saßen wir noch gemütlich im Biergarten der Jugendherberge, wo wir schon sehr früh eine Vorliebe für das spätere „Kultgetränk“ der Freizeit, dem „MonsterSlush“ (ein erfrischendes Fruchteisgetränk) entwickelten.
Mittwochs besuchten wir das „SeaLife“, welches sich als außergewöhnliches Erlebnis herausstellte, da sich nicht nur mancher Betreuer beim Seestern-berühren ängstlicher verhielt als die Zu Betreuenden, sondern auch, weil es viel faszinierende Tiere in den Aquarien zu bestaunen gab. Beim Anblick einer Riesenschildkröte bekam eine Frau aus der Gruppe einen riesen Schreck, sodass sie einen Schritt zurückging. Besonders ein autistischer Junge aus unserer Gruppe, war kaum noch von den Aquarienfenstern wegzubekommen. Nach den vielen Eindrücken des Tages waren wir abends sehr müde und ließen den Abend gemütlich im Bistro der Jugendherberge ausklingen.
Donnerstags gab es für einige die Möglichkeit Minigolf spielen zu gehen, andere machten einen Einkaufsbummel und wieder andere konnten den leckeren Eisdielen der Altstadt nicht widerstehen. Abends gingen wir alle zum Abschluss in ein Restaurant. Dort ließen wir bei Pizza, Schnitzel und Leberknödel die Freizeit revuepassieren.
Freitagsmorgens war die Aufregung bei allen sehr groß, da wir unsere Koffer leider schon wieder packen mussten. Nach dem Frühstück kamen die Busse um uns nach St. Wendel zu fahren. Das Gepäck musste verstaut werden, aber mit den Erfahrungen der Hinfahrt war dies schnell geschafft. Nach eineinhalb Stunden Fahrt, kamen wir wieder in der Tagesföderstätte in St. Wendel an und jeder war zum einem Teil froh wieder zu Hause zu sein, aber zum anderen Teil auch traurig, dass die Woche so schnell vorüberging.
Bei Ankunft in der Tagesförderstätte war das Mittagessen schon für uns bereitgestellt und wir wurden mit einem selbstgebackenen Marmorkuchen überrascht.
Im Nachhinein reden wir in unserer Gruppe viel über die Ferienfreizeit, die den zu Betreuenden sehr gut gefallen hat und ab und an wird die Frage gestellt:
„ WANN FAHREN WIR WIEDER IN URLAUB?“
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