Kontakt

Familienentlastender Dienst
Lebenshilfe St. Wendel
Hedestr. 13
66606 St. Wendel-Niederlinxweiler

Ansprechpartner
Doris Breid
(Abteilungsleitung)
Tel. 06851 9999-430
Fax 06851 9999-432

Miriam Schmitt
(Stellvertretende Abteilungsleitung)
Tel. 06851 9999-431
Fax 06851 9999-432


Mach Mit!



Hilfe für die ganze Familie

Der Familienentlastende Dienst (FED) hat für jeden was dabei!



Die Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben ist für jeden Menschen ein wichtiger Bestandteil, seine Persönlichkeit zu entfalten, Entspannung, Geselligkeit und Abwechslung zu finden, kurz gesagt, sich wohl zu fühlen. Deshalb sucht er Abwechslung beim Treffen von Freunden, beim Besuchen von Kulturangeboten, beim Sport oder einfach bei einem Spaziergang, um nur Einiges zu nennen.

Für behinderte Menschen ist die Teilnahme an öffentlichen Angeboten durch die in vielen Fällen eingeschränkte Mobilität sowie das Angewiesensein auf Hilfen nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Hinzu kommen bauliche Barrieren und die für viele behinderte Menschen praktisch nicht mögliche Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

All dies steht der selbständigen Nutzung kommunaler Angebote im Wege und eine Inanspruchnahme ist oft nur minimal oder überhaupt nicht möglich.



Die Lebenshilfe St. Wendel bietet, im Rahmen des Familienentlastenden Dienstes (FED), eine ambulante Hilfe an. Diese ambulante Hilfe richtet sich an Familien und Hausgemeinschaften mit behinderten Angehörigen. Die Hilfe wird in Art und Umfang auf die Erfordernisse und Bedürfnisse des behinderten Menschen und dessen Familie abgestimmt. Die angebotenen Hilfeleistungen zeichnen sich durch Kontinuität und Flexibilität aus.

Der Familienentlastenden Dienst soll dem Betroffenen eine Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben ermöglichen und gleichzeitig Benachteiligungen der behinderten Menschen und deren Familien vermeiden. Darüber hinaus unterstützt die ambulante Hilfe den weitestgehenden Ausgleich behinderungsbedingter Defizite sowie die Vermeidung von Isolation.

Das Angebot des Familienentlastenden Dienstes umfasst:
  • Förderung und Begleitung des behinderten Menschen nach seinen individuellen Wünschen, z.B. Förderung spezieller Freizeitinteressen
  • Anleitung und Motivation zu lebenspraktischen Fertigkeiten, Hilfen im schulischen Bereich, Assistenzbegleitung zu öffentlichen Freizeitveranstaltungen
  • sozialpädagogische Beratung und Begleitung der Menschen mit Behinderung und deren Familien
  • Vermittlung sonstiger Hilfen (Kurzzeitunterbringung, Assistenz und Integrationshilfen im Freizeitbereich usw.)
  • Entlastung der Betreuungspersonen über eine Stundenweise Betreuung des behinderten Angehörigen in der Familienwohnung, den Betreuungsräumen der Lebenshilfe oder an anderen Orten d.h. Entlastung in der Pflege, Versorgung, Beaufsichtigung und Betreuung des behinderten Angehörigen

Über die Unterstützung des Familienentlastenden Dienstes der Lebenshilfe St. Wendel werden zurzeit über 45 Familien betreut. Die ambulante Hilfe kann als Einzelbetreuung, Gruppenangebot und auch als Ferienmaßname in Anspruch genommen werden. Unserer Ferienmaßnahmen für 25 bis 30 behinderte Kinder und Jugendliche finden in den Oster- und Sommerferien statt.

Im Rahmen des Betreuungsangebots streben wir verschiedene Ziele an:
  • Förderung der Selbständigkeit im Alltag
  • die Erweiterung von Interessen, Fähigkeiten und Neigungen
  • Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Ermöglichung neuer Erlebnisse und Selbsterfahrung
  • Förderung der Selbstverwirklichung und des Selbstbewusstseins
  • Freiraum für den Erhalt und Aufbau zwischenmenschlicher Kontakte
  • Schaffung von Kontaktmöglichkeiten
  • zwanglose Begegnungsmöglichkeiten für behinderte und nichtbehinderte Menschen
  • Erweiterung der Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit
  • Entwicklungen und Erhalt von individuellen Fähigkeiten, Kenntnissen und Ressourcen
  • Vermittlung von speziellen Bildungs- und Weiterbildungsangeboten
  • individuelle selbstbestimmte Ferien mit entsprechenden Assistenzhilfen
  • Ermöglichung und Unterstützung in den kunstschaffenden Bereichen Theater, Musik und bildende Kunst
  • aktive Teilhabe an den politischen und kulturellen Angeboten unserer Gesellschaft
  • Vorbereitung und Begleitung des Ablösungsprozesses heranwachsender behinderter Menschen
  • Schaffung von Freiräumen für betreuende und pflegende Angehörige
  • Erhaltung der Betreuungs- und Pflegefähigkeit der Familie
  • Erhaltung der Unabhängigkeit von teilstationärer und stationärer Hilfe

Der Mensch mit Behinderung ist der Mittelpunkt unseres Tuns.



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